Februar 2021

 

Am 6. Februar 2021 kam der erste Hase zu mir. Jetzt sind es schon 4 . Wegen der Kälte, habe ich doch wieder die verlassenen

Kinderzimmer zu Hasenhotels umgebaut. Die ersten schönen Sonnenstrahlen genießen sie mittags auf der Terasse. Einer findet es besser

unter dem Holzbogen.

Alle haben einen Saufreflex und trinken gut.

Im letzten Jahr hatte ich 120 Jungtiere und ich war gut beschäftigt. Ich werde also auch in diesem Jahr kein regelmäßiges Tagebuch führen können, weil mir die Zeit dazu fehlt.

 

 

Am 08.11.2020 habe den letzten Hasen aus diesem Jahr in die Freiheit entlassen.

In diesem Jahr hatte ich 120 Jungtiere in meiner Obhut. Das ist wieder ein neuer Rekord. Leider,

wie schon in den Vorjahren, hat die Zahl der durch Katzenbisse verletzten Hasen und Kaninchen stark zugenommen. Das macht mich immer

wieder sehr traurig. Alle Verletzungen dieser Art könnten vermieden werden, wenn Katzen nicht in der Setz- und Brutzeit einfach in der

Natur herumstreifen würden. Wer das einmal miterlebt hat, wie die kleinen Hasen und Kaninchen leiden müssen, wird meinen Apell

verstehen. Oftmals müssen die Kleinen nach tagelanger und nächtlicher Versorgung doch durch einen Tierarzt erlöst werden.

Aber es hat auch sehr schöne Ereignisse in diesem Jahr gegeben. Zwei, durch Autounfall verletzte Tiere, kamen mit schwerer

Gehinerschütterung zu mir. Ausreichend Ruhe in abgedunkelten Gehegen und tägliche Medikamentengabe brachte den gewünschten

Heilungserfolg und sie konnten wieder gesund in die Freiheit entlassen werden. In diesem Jahr ist es wieder möglich gewesen,

jedes Tier zu impfen, damit sie zumindest für ein Jahr Schutz gegen die tötlich verlaufenden Seuchen Myxomatose und RHD haben.

Allen Spendern sage ich an dieser Stelle herzlichen Dank dafür!!!

Meine Saison dauerte in diesem Jahr 38 Wochen lang. Das sind 266 Tage, davon 212 mit nächtlicher Fütterung. Ich bin in dieser Zeit auf 280

Stunden reine Fütterungszeit ( Flasche geben) gekommen. Nicht dazu gerechnet sind die Zeiten für Säuberung der Gehege, Futterbeschaffung

Tiertransporte und Tierarztbersuche.

Die Wintermonate nutze ich jetzt für Reparaturarbeiten an den Gehegen und bereite meinen Wildacker vor, damit ich im nächsten Jahr die

beste Kräuterwiese für meine Schützlinge habe.

Der erste Hase in diesem Jahr . Er wurde vor zwei Tagen von einem Hund angeschleppt.

Seine Milch trinkt er schon recht zügig aus und nimmt auch an Gewicht zu. Im letzten Jahr hatte ich soviele Jungtiere, dass mir einfach die

Zeit für die Tagebucheinträge gefehlt hat. Deshalb werde ich erst wieder am Ende der Aufzuchtsaison einen Bericht verfassen.

Auch in diesem Jahr möchte ich allen Hasen eine Impfung gegen die tötlich verlaufende RHD 2-Seuche ermöglichen. Dafür bitte ich um Spenden.

Vielleicht möchten Sie eine Patenschaft für einen Feldhasen oder Wildkaninchen übernehmen. Es gibt eine große Patenschaft für die komplette

Aufzucht oder eine kleine Patenschaft für die hilfreiche Unterstützung.

Verschenken Sie doch einfach mal eine Patenschaft zum Geburtstag oder anderen Anlässen. Ich bin für jede Spende dankbar.

14.11.2019

 

Dieses Tagebuch ist in diesem Jahr sehr lückenhaft geführt worden. Das liegt daran, dass ich seit dem 30.01.2019 fast pausenlos und rund um die Uhr im Einsatz war. Wieder ein Rekord: 120 Hasen und Wildkaninchen kamen zu mir. Leider waren auch in diesem Jahr mehr als die Hälfte von Hauskatzen angeschleppt und verletzt worden. Das war zum Teil kein schöner Anblick. Viele mussten vom Tierarzt erlöst werden.

Aber immerhin haben mehr als die Hälfte überlebt und sind erfolgreich ausgewildert worden oder werden noch in diesem Dezember ausgewildert.

Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken, die mit ihren Spenden zur erfolgreichen Aufzucht beigetragen haben. Alle Tiere sind geimpft worden.

Das ist mir sehr wichtig, damit sie das erste Lebensjahr von den seuchenhaften Erkrankungen verschont bleiben.

21.06.2019

Gestern kam ein echter Notfall zu mir. Ein ca. 6 Wochen altes Wildkaninchen hat nur noch ein halbes Ohr und das rechte Auge ist stark

entzündet und zugeschwollen. Eine Tierärztin hat die Erstversorgung übernommen. Bei mir wirkte es sehr zutraulich. Das ist kein normales

Verhalten. Das Auge wird von mir mit Spülung und Augensalbe weiterhin behandelt. Es frißt und ich hoffe sehr, dass ich es nach Abklingen

der Entzündung wieder in die Freiheit entlassen kann.

Bisher habe ich 30 Hasen und 43 Kaninchen in meiner Obhut gehabt. Ich habe damit soviel zu tun, dass ich es nicht schaffe, dieses Tagebuch regelmäßig zu schreiben. 8 Hasen und 21 Kaninchen habe ich schon wieder in die Freiheit entlassen

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