FÖJ 2020/21

 

Hallihallo liebe Leser*innen,

 

Mein Name ist Miriam Vescan, ich bin 19 Jahre alt und freue mich sehr, dass ich mich hier vorstellen darf. Ursprünglich komme ich aus Aachen in NRW, also schon ein ganzes Stück von Preetz entfernt. Das hat mich jedoch nicht davon abgehalten, herkommen zu wollen, als ich bei meiner Suche nach FÖJ-Einsatzstellen auf das Wildtierheim traf.

 

Kurz nachdem ich dann im Sommer 2020, trotz größerer Umstände, mein Abitur erhalten habe, bin ich endlich hierhergezogen. Jetzt wohne ich, wie meine Vorvorvorvorgängerin, auf dem Koppelsberg mit acht weiteren Ökö-Leuten mit denen ich jeden Tag etwas Neues erlebe. ^^

 

Auf das FÖJ kam ich tatsächlich schon sehr früh, da mir schon ziemlich lange klar war, dass ich vor dem Studieren gerne noch etwas anderes machen würde. Wie auch meine ganzen Vorgänger liegt mir sehr viel an der Natur und den Tieren, die darin leben und so bot sich das FÖJ perfekt für mich an.

 

Für das Wildtierheim konnte ich mich besonders schnell begeistern. Tiere waren mir, so wie auch vielen anderen, schon immer wichtig und der Gedanke den Wildvögeln und Igel direkt helfen zu dürfen, sie zu füttern und schließlich wieder freizulassen, fand ich besonders aufregend, als ich die Einsatzstelle entdeckte. Durch meine Arbeit, als Nachhilfelehrerin und Domführerin hatte ich jedoch auch bereits viel Gefallen daran gefunden mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, sie anzuleiten und ihnen vielleicht sogar etwas beizubringen. Dementsprechend versprach mir die Arbeit mit den Jugendgruppen und Pfadfindern viel Spaß.

 

Zu meinen alltäglichen Aufgaben gehört in erster Linie natürlich das Füttern und Versorgen der Wildtiere. Dazu kommt dann noch das Anleiten der Fütterungsteams, die jeden Tag aus anderen wundervollen Menschen unterschiedlichen Alters bestehen. Je nach Altersgruppe und Erfahrung kann ich mit meinen „Anweisungen“ variieren, doch letztendlich macht es jedes Mal sehr viel Spaß mit den Ehrenamtlichen zu arbeiten.

 

Die restlichen Aufgaben können sich allerdings von Tag zu Tag ändern. So wie ich an einem Tag putze, zum Tierarzt muss oder Futter einkaufen gehe, organisiere ich an einem anderen mit dem Ausschuss einen Workshop oder kümmere mich um die Verwaltung der angenommenen Tiere. Zudem habe ich inzwischen Online-Stunden für die jüngeren Ehrenamtlichen unseres Teams eingeführt, sodass wir trotz Corona und auch langwieriger Vogelgrippe gemeinsam auf entspannte Weise etwas lernen können.

 

Es ist viel passiert. Im Laufe dieses Jahres habe ich auch begonnen beim Beringen der Vögel mitzuhelfen, wodurch ich noch mehr Vögel kennenlernen und in der Hand halten durfte. Ich habe sehr viel Freude daran gefunden mit den Kindern und Jugendlichen kleine Aktionen zu machen, wie Vögel beobachten oder Nistkästen zu kontrollieren und freue mich jede Woche aufs Neue mit ihnen unterwegs zu sein.

 

Ich kann mit Freude verkünden, dass ich mich sehr glücklich schätzen kann, beim Wildtierheim aufgenommen geworden zu sein. Ich habe eine Menge gelernt und einige Abenteuer erleben dürfen (wie zum Beispiel, dass kontrollieren eines Schleiereulennest und dessen Küken und der kurze Aufenthalt eines Seeadlers). Ich freue mich schon auf die nächsten, die mir bevorstehen werden und bin gespannt, was noch kommen wird. ;)

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